Von Großkopfade und Sacklpicka

Zum Projekt:

„Ja, man entdeckt die eigene Gegenwart,

Wenn man ein Stück Vergangenheit entstaubt,

Und sie ist gut und schlecht und furchtbar hart

Und nicht so leicht zu lenken, wie man glaubt.“

(Jura Soyfer)

VON GROSSKOPFADE UND SACKLPICKA

ist ein Zyklus durch die Wiener Kriminalgeschichte in den einzelnen Wiener Gemeindebezirken. Denn Kriminalgeschichte ist Kulturgeschichte und Sozialgeschichte.

Dank der Wiener Kriminalchronik bekommen wir auch Einblick in die Lebensweise jener Leute, die aus der gängigen Geschichtsschreibung ausgeklammert wurden.

Gespielt wird auf der Straße und an Plätzen, die authentische Kulisse für die jeweiligen Szenen sind. Im zweiten Zyklus-Teil „A Einedrahra kommt nach Liesing!“ dient als Vorlage ein historisch brisanter Kriminalfall aus dem 19. Jahrhundert:

der Fall des Geldfälschers Peter Bohr.

Anhand der Originalakten wird der Fall nachgezeichnet, dramaturgisch mit aktuellen Bezügen spannend verwoben, sowie mit historischem Zeitgeschehen als auch der Geschichte Wiens und des bespielten 23. Bezirks angereichert.

Mit dem neuen Kriminalfall begibt sich theaterfink in die Welt der Großkopfaden.

In den ehemaligen Vororten Mauer und Meidling recherchieren wir den Fall des großen Geldfälschers Peter Ritter von Bohr im Wien des Vormärz.

"Ein Einedrahra kommt nach Liesing!"

ab Juni 2015



Der erste Kriminalfall wird im Dritten Wiener Gemeindebezirk gelöst.

theaterfink nimmt sein Publikum mit auf einen Streifzug durch die ehemalige Vorstädte Landstraße, Erdberg und Unter den Weißgerbern.

"Auf der Landstraße, da gibt´s a Hetz!"

Ensemble