theaterfink im Gehen 

Abschiedslied der zum Tode verurteilten Theresia K.**
oder
Als Resi ‘s Hackl zur Hülf’ holte

ANMELDUNG UNBEDINGT ERFORDERLICH!

  • Aufführungen geplant jeden Freitag abwechselnd in den Bezirken Innere Stadt (1010) und Margareten (1050) von 16. März bis 5. Oktober 2018
  • Wir bitten um Verständnis, dass wir erst ab 15 Anmeldungen spielen. Bitte melden Sie sich an!

Buchung über Ticketeer.com

Buch: Susita Fink
Dramaturgie: Karin Sedlak
Puppenbau: Nico Oest
Logistik: Sabine Perle

Erzählerinnen: Susita Fink & Karin Sedlak

Spiel alternierend:
Andrea Girsch / Michaela Studeny
Walter Kukla / David Ketter

Musik: Duo Martina Rittmannsberger – Walther Soyka

Martina Michelfeit-Stockinger
und ihre Pferde auf der Route Innere Stadt: http://www.chamottefabrik.at/

Theresia Kandl, geboren 10. Juni 1785, wuchs in Atzgersdorf bei Wien in einem angesehenen Elternhaus auf. Sie entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen und aufmüpfigen Schönheit.

Eine verbotene Liebschaft, ein uneheliches Kind und eine erzwungene Ehe später fand ihr turbulentes Leben ein jähes Ende. Als erste und einzige Frau wurde sie an der Hinrichtungsstätte „Spinnerin am Kreuz“ im Alter von nur 23 Jahren wegen Mordes an ihrem Gatten öffentlich gehängt.

Theresias spektakulärer Fall sowie ihre Hinrichtung am 16. März 1809 inspirierte Schriftsteller, Dichter und Journalisten noch über 100 Jahre lang nach ihrer grausamen Tat.

210 Jahre später folgt theaterfink ihrem kurzen Dasein und taucht dabei in eine Zeit ein, in der Frauen von Selbstbestimmtheit und Entfaltung nur zu träumen wagten.

Historische Kriminalakten und Schriften zu Theresias Fall sowie zur damaligen Mädchenerziehung bilden das Fundament für Inszenierung und Text. Das Ergebnis ist eine Montage, die unweigerlich zu humorvollen Szenen führt und gleichzeitig erschreckend aktuell ist.

Treffpunkt:
1010 Wien – Hoher Markt 4 (Link zu Google Maps)
7 Stationen
Ende: Michaelerplatz

Termine:
16., 30. März; 27. April; 11., 25. Mai; 8., 22. Juni; 6., 20. Juli; 3., 17., 31. August; 14., 28. September 2018

Treffpunkt:
1050 Wien – Wiedner Hauptstraße 91 (Link zu Google Maps)
7 Stationen
Ende: Wiedner Hauptstraße

Termine:
6., April; 4., 18. Mai; 15., 29. Juni; 13., 27. Juli;
10., 24. August; 7., 21. September; 5. Oktober 2018

An einigen wenigen Vorstellungen wird die Live-Musik durch ein Tonband ersetzt.
Aufgenommen von Walther Soyka und Martina Rittmannsberger in der nonfoodfactory.org
11. Mai, 25. Mai, 15., 22. Juni, 6. Juli, 14., 28. September

4 Voraufführungen für das Wir.Sind.Wien.Festival 2017 mit Eva Billisich und Walter Kukla.

Weiter im Team:

Skelett-Trimmer: Alois Gesperger

Wir Danken:

Den Pfarrgemeiden St. Thekla und St. Florian auf der Wiedner Hauptstraße für ihre Unterstützung.

Abgerundet wurden unsere Recherchen durch die profunden juristischen und historischen Kenntnisse von Dr. Alfred Waldstätten, der uns auch maßgeblich beim Lesen der kurrentschriftlichen Akten half, sowie die wertvollen Informationen von Heinz Böhm (Maurer Heimatrunde) über die Lebensgeschichte der Familie Pellmann und von Christof Kuhn über die Geschichte von Atzgersdorf.

Zur Geschichte der Frauenrechte holten wir uns Informationen bei „WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven“.

 

DAS MORDSWEIB VOM HUNGLBRUNN! – Teil 2:

Auferstehung der hingerichteten Theresia K**

Premiere: 29. August 2018

Es spielen:
Eva BILLISICH & Walter KUKLA
und andere

Live-Musik: Heidelinde GRATZL

Der zweite Teil „Auferstehung“ knüpft an die Schlussszene des „Abschiedsliedes“ an. Teresias widerspenstiger Geist spukt bis heute in den Träumen Ewiggestriger. Manchem Mann, der Frauen nicht ehrt und sich immer noch gegen gleiche Rechte und Pflichten für alle Geschlechter wehrt, soll sie schon mit ihrem Hackl´ in der Hand im Schlaf erschienen sein.

Es ist eine historische Tatsache, dass Theresia Kandl einige Zeit nach ihrer Hinrichtung und Verscharrung am Orte der Exekution wieder exhumiert wurde.

Ihr präpariertes Skelett befindet sich noch heute in den Beständen des Niederösterreichischen Landesmuseums. Das beschert ihr eine unruhige Totenruhe.

Wien 2018: Die Stadt wird von einer Mordserie an Frauen heimgesucht.

Für dieses Projekt suchen wir Kooperationspartnerinnen!
Nähere Infos hier.